Venen – Varizen – Krampfadern

Krankhafte Veränderungen der Beinvenen sind extrem häufig, in etwa jeder dritte in Österreich ist davon betroffen. Der mögliche Schweregrad der Erkrankung reicht von kosmetisch störenden Besenreisern und retikulären Varizen über mehrere Millimeter dicke Venenstränge und schmerzhafte Beinschwellung bis zu Hautveränderungen und im schwersten Stadium dem venösen Ulcus (Geschwür oder “offener Fuß”).

 

Stadien der Venenerkrankung

Das ursächliche Problem der Varikose ist die Schwerkraft. Um den Blutfluss vom Fuß zurück zum Herzen zu ermöglichen, weisen die Venen Rückschlagventile auf, die Venenklappen. Wird eine davon undicht, lastet der doppelte Druck auf der nächsten Klappe, bis auch diese „durchschlägt“. Wenn man lange genug wartet, erstreckt sich die Blutsäule von der Leiste bis zum Knöchel, alle Seitenäste werden dann immer stärker aufgeweitet.

Im Endstadium kann es durch den hohen Druck zur Schädigung der Haut kommen; dunkelviolette Verfärbung und in letzter Konsequenz ein nicht heilendes Geschwür, das venöse Ulcus (= offener Fuß) können die Folge sein.

Rosenvene

Sehr häufig ist die Ursache eine krankhaft veränderte große oder kleine Rosenvene (Vena saphena magna an der Innenseite des Oberschenkels bzw. Vena saphena parva hinten am Unterschenkel) oder eine sogenannte Perforansvene die direkt aus der Tiefe durch die Faszie an die Oberfläche läuft.

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