Venen - Varizen - Krampfadern

Krankhafte Veränderungen der Beinvenen sind extrem häufig, in etwa jede(r) dritte Österreicher(in) ist davon betroffen. Der mögliche Schweregrad der Erkrankung reicht von kosmetisch störenden Besenreisern über mehrere Millimeter dicke Venenstränge und schmerzhafte Beinschwellung bis zu Hautveränderungen und im schwersten Stadium dem venösen Ulcus (= Geschwür oder "offener Fuß").

Die an der Oberfläche sichtbaren Krampfadern werden als "Seitenastvarizen" bezeichnet, die Ursache dafür liegt aber meist tiefer: durch undichte Venenklappen der sogenannten großen Rosenvene (Vena saphena magna) fließt Blut aus der Tiefe in die Venen der Körperoberfläche und führt zu deren krankhafter Ausweitung.

Zur Behandlung einer solchen undichten Stammvene gibt es folgende Behandlungsmöglichkeiten:

 

  1. Operation
  2. Veröden der Vene durch Hitze
  3. Schaumsklerosierung

 

Derzeit ist noch keine endgültige Aussage darüber möglich, ob eines der Verfahren den anderen wirklich überlegen ist, dazu sind Langzeitbeobachtungen nötig.

Zusätzlich zum Verschluß der Rosenvene müssen die sichtbaren Krampfadern behandelt werden, dies geschieht entweder durch kleinste Einstiche von wenigen Millimetern Länge oder durch Schaumsklerosierung.

Nach jeder Art der Ausschaltung von Krampfadern ist eine Kompression durch Bandagen oder Strümpfe nötig. Ausmaß und Tragedauer variieren je nach Schweregrad der Erkrankung und Invasivität der Therapie.


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